{"id":44,"date":"2013-08-15T15:49:32","date_gmt":"2013-08-15T13:49:32","guid":{"rendered":"http:\/\/maennep.web.fh-koeln.de\/?page_id=44"},"modified":"2015-03-20T17:33:24","modified_gmt":"2015-03-20T16:33:24","slug":"hallo","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/maennep.web.th-koeln.de\/","title":{"rendered":"\u00dcber das Projekt"},"content":{"rendered":"<h1><span style=\"color: #6b9970;\"><strong>M\u00e4nner zwischen Erwerbst\u00e4tigkeit und Pflege<\/strong><\/span><\/h1>\n<p><strong>Hintergrund<\/strong><\/p>\n<p>Das von der Hans-B\u00f6ckler-Stiftung gef\u00f6rderte Projekt analysiert anhand von Betriebsfallstudien und qualitativen Interviews typische Strukturen und Problembew\u00e4ltigungsstrategien erwerbst\u00e4tiger pflegender M\u00e4nner in h\u00e4uslichen Pflegearrangements sowie deren regionale, famili\u00e4re, soziale und betriebliche Ressourcen und deren spezifische Bedarfe.<\/p>\n<p>Ausgangspunkte dieser Studie sind der demographische Wandel und die Alterung der Gesellschaft, die mit der Versorgung einer steigenden Zahl von Pflegebed\u00fcrftigen einhergehen. Vor dem Hintergrund der komplexen gesellschaftspolitischen Herausforderungen im Themenfeld Pflege ist es besonders interessant, h\u00e4usliche Pflegearrangements mit m\u00e4nnlichen Pflegepersonen zu untersuchen, die zudem einer Erwerbst\u00e4tigkeit nachgehen. Denn im Rahmen solcher Pflegearrangements verdichten sich die Forderungen nach dem Vorrang von h\u00e4uslicher Pflege, nach der Ausweitung der Erwerbst\u00e4tigkeit im Kontext des abnehmenden Erwerbspersonenpotenzials, nach der geschlechtergerechten Aufteilung von Pflegearbeit sowie nach der Sicherung der Pflegequalit\u00e4t zu einem besonderen sozialen Spannungsfeld.<\/p>\n<p><strong>Fragestellung<\/strong><\/p>\n<p>Die Fragestellung des Projektes ist in vier Aspekte gegliedert:<\/p>\n<p>(1) Es sollen typische Konstellationen und Problembew\u00e4ltigungsstrategien in h\u00e4uslichen Pflegearrangements mit erwerbst\u00e4tigen m\u00e4nnlichen Pflegepersonen identifiziert werden.<\/p>\n<p>(2) Die Ursachen f\u00fcr die Unterschiede in den Pflegearrangements k\u00f6nnen sowohl in den spezifischen famili\u00e4ren und sozialen Netzwerken der pflegenden M\u00e4nner liegen als auch in den Strukturspezifika der regionalen Pflegeregime sowie in den zur Verf\u00fcgung stehenden arbeitsrechtlichen und betrieblichen Ressourcen. Diese Rahmenbedingungen und ihre Effekte gilt es aufzuzeigen.<\/p>\n<p>(3) Es sollen gut funktionierende L\u00f6sungsmuster hervorgehoben und<\/p>\n<p>(4) typische Unterst\u00fctzungsbedarfe f\u00fcr m\u00e4nnliche Pflegende zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Pflege herausgearbeitet werden.<\/p>\n<p><strong>Untersuchungsmethoden<\/strong><\/p>\n<p>Methodisch wird in drei Schritten vorgegangen:<\/p>\n<p>Erstens werden Daten zu regionalen Versorgungsstrukturen und der Forschungsstand zum Themenfeld sekund\u00e4ranalytisch aufgearbeitet.<\/p>\n<p>In einem zweiten Schritt werden zehn Betriebsfallstudien in \u201epflegesensiblen\u201c Betrieben durchgef\u00fchrt, die zum einen der Analyse betrieblicher Rahmenbedingungen der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege dienen, zum anderen den Zugang zu den erwerbst\u00e4tigen m\u00e4nnlichen Pflegepersonen erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Diese werden im dritten Schritt mittels qualitativer Interviews befragt.<\/p>\n<p><strong>Laufzeit<\/strong><\/p>\n<p>Die Laufzeit betr\u00e4gt 20 Monate (Juni 2013 &#8211; Januar 2015).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Ausf\u00fchrlicher Projektflyer zum Download <a href=\"http:\/\/maennep.web.fh-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Projektflyer_M\u00c4NNEP.pdf\">Projektflyer_M\u00c4NNEP<\/a><\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00e4nner zwischen Erwerbst\u00e4tigkeit und Pflege Hintergrund Das von der Hans-B\u00f6ckler-Stiftung gef\u00f6rderte Projekt analysiert anhand von Betriebsfallstudien und qualitativen Interviews typische Strukturen und Problembew\u00e4ltigungsstrategien erwerbst\u00e4tiger pflegender M\u00e4nner in h\u00e4uslichen Pflegearrangements sowie deren regionale, famili\u00e4re, soziale und betriebliche Ressourcen und deren spezifische Bedarfe. 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